Moppeds − Käpt'n Tom

Mopped fahren

Meine größte Leidenschaft ist das Moppedfahren.

Ich betreibe das mittlerweile schon einige Jahre. Und ich habe einiges erlebt mit meinen Moppeds.

Mein aktuelles Motorrad ist eine KTM 1290 Superduke R - schon die dritte. Insgesamt habe ich schon eine ganze Reihe von Motorrädern besessen. Unten die Historie.

Fahren in den USA

Zwei Jahre lang habe ich in den USA gewohnt. Und ich bin dort etwas mit dem Motorrad herumgekommen. Diesem Kapitel habe ich eine eigene Seite gewidmet.

Meine Motorrad-Historie

1993

Die Zephyr war die erste. 55000 Kilometer habe ich mir ihr zurückgelegt.

1995

Dann kam die BMW R850R. Mit ihr habe ich mich 70000 Kilometer lang auf den europäischen Straßen vergnügt. Und dabei meine Art von Mopped gefunden.

BMW muss es sein. Ein Boxermotor muss es sein. Und das BMW-Fahrwerk mit Telelever vorn und Paralever hinten muss es sein.

1998

Daher war es nur folgerichtig, daß die nächste Maschine wieder eine BMW sein sollte. Diesmal eine BMW R1100GS. Mehr Drehmoment und noch stärkere Optik. Am 6. Februar 1998 habe ich das Schnabeltier übernommen.

Leider war uns nur eine kurze gemeinsame Zeit beschert. Nach nur 75 Tagen und 4500 Kilometern wurde mir die Maschine gestohlen. Der Motor tauchte im Sommer 2002 in einer anderen Maschine wieder auf. Dem armen Tropf, dem die Maschine gehörte, wurde sie beschlagnahmt. Der wird einen Klasse-Sommer gehabt haben.

1998

Um nicht völlig moppedlos dazustehen und weil ein Nüburgringtraining anstand, hat mir mein Händler eine BMW K1200RS als Ersatzmaschine überlassen. Mit Folgen. Die Maschine sieht zwar (für meinen Geschmack) nicht besonders toll aus, hat jedoch ein wesentlich besseres Handling und einen noch besseren Motor. Seit dem 18. Mai 1998 fuhr ich also folgerichtig K12.

Die K12 war aus fahrtechnischer Sicht bis dahin unbestritten das beste, was ich zur Verfügung hatte. Allerdings nervte mich schnell die schlechte Verarbeitung. Das Mopped war häufig in der Werkstatt und meinen Alpenurlaub 1999 (inklusive Sonnenfinsternis) musste ich abbrechen, weil die Kupplung (genauer: der Nehmerzylinder) versagte. Also habe ich mich zurück besonnen auf die Tugenden der BMW Boxer.

1999

Am 28. Oktober 1999 habe ich die K12 nach 22000 km gegen eine neue, schwarze, BMW R1150GS eingetauscht. "Hoffentlich habe ich damit mehr Glück als mit der letzten GS und der K12" schrieb ich 1999.

Hatte ich. Die Maschine hat mir in knapp zwei Jahren sehr viel Spaß gebracht. In 688 Tagen habe ich 39683 km zurückgelegt. Ich war damit quer durch Europa unterwegs. Die Maschine hat alle deutschen Gebirge und viele europäischen Länder gesehen: Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien, Schweiz, Liechtenstein, Frankreich, Belgien, Niederlande, England und Wales.

Die Maschine war nicht nur qualitativ das beste Mopped bisher (außer zu Inspektionen war sie nicht in der Werkstatt), sondern auch fahr(werks)technisch eine nochmalige Steigerung zur K12 - was sich insbesondere auf den Nürburgringtrainings bemerkbar machte.

Und dennoch. Das bessere ist der Feind des guten. Auf dem Nürburgring war ich trotz des gegenüber der K12 deutlich besseren Fahrwerks unzufrieden. Nicht genug Leistung für meine Ansprüche. Daher habe ich mich nach kleineren, leichteren und flotteren Alternativen umgesehen. In Frage kamen allerdings wieder nur BMW-Boxer, da ich ABS und Telelever nirgends sonst bekommen kann.

2002

Nach langem Überlegen und mehrfachen Probefahrten habe ich mich für eine BMW R1100S entschieden. Die habe ich am 21. Januar 2002 übernommen.

Anfang Juli 2002 konnte ich feststellen: Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Noch keine Maschine zuvor hat mir ein so gutes Fahrgefühl verschafft, wie diese R1100S. Die Handlichkeit, die exzelente Bremse, die absolute Langstreckentauglichkeit ist wirklich toll. Und auf dem Nürburgring hat sie auch noch eine gute Figur gemacht.

Leider musste ich mich trennen. Sehr unfreiwillig, nach nur 175 Tagen und 13500 Kilometern.

Am 14.07.2002 hatte ich einen schweren Unfall, bei dem ich mit einem entgegenkommenden Auto auf der Landstraße und bei Landstraßentempo zusammengestoßen bin. Ich hatte unglaublich viel Glück und habe mich kaum verletzt. Dafür war die Maschine vollständig hinüber.

2003

Ich habe mich aber nicht entmutigen lassen. Zwei Monate nach dem Unfall war ich mit einem Leihmopped wieder unterwegs und danach stand fest, dass es eine neue Maschine geben wird.

Da ein Upgrade auf einen noch fahrtüchtigeren BMW-Boxer nicht möglich erschien, habe ich mich wieder für eine BMW R1100S entschieden. Seit dem 19.02.2003 habe ich sie. In 859 Tagen habe ich mit ihr 54.000 km zurückgelegt.

2005

Mittlerweile hatte aber auch BMW wieder nachgeladen und kam mit einem sensationellen neuen K-Motor. Als der dann auch noch in eine unverkleidete Maschine eingebaut wurde, war der Wechsel besiegelt.

Am 15.06.2005 habe ich meine BMW K1200R erhalten und kann nach 22.000 km (25.06.2006) nur trocken feststellen, dass meine Erwartung voll erfüllt wurden.

Am 14.10.2006 habe ich die Maschine mit 33.000 km verkauft. Umständehalber, weil ich ins Ausland gezogen bin. Aber im nächsten Frühjahr gab es einen Nachfolger, mit dem ich die neue Welt erforscht habe.

2007

Und wieder eine BMW K1200R. Diesmal zugelassen in New Jersey/USA. Ich bin für zwei Jahre in den USA, will aber nicht auf mein Vergnügen verzichten. Da es zur Zeit nichts besseres und nichts neues gibt, werde ich zum zweiten Mal zum Wiederholungstäter.

Nach zwei Jahren und 19.800 Meilen (30.400 Kilometer) habe ich die Maschine am 9. August 2008 wieder verkauft. Meine Zeit in den USA ist abgelaufen. Die nächste Maschine wartet in Deutschland auf mich.

2009

Und hier ist sie. Am 27. Februar 2009 habe ich meine neue BMW K1300R in Berlin übernommen. Sie ist wieder blau, ich bin wieder daheim in Berlin und wieder beim angestammten Händler.

In drei Saisons (2,5 Jahren) hatte ich viel Freude mit der Maschine. Nach 69.500 Kilometern habe ich sie verkauft, um Platz für eine neue zu schaffen.

2012

Es wurde wieder eine blaue BMW K1300R. Ich habe sie am 29. Februar 2012 übernommen. Etwas aufwendiger in der Lackierung und mit Schaltassistent aber ansonsten so wie die vorherige Maschine.

In drei Saisons (2,5 Jahren) hatte ich wieder viel Freude mit der Maschine. Nach 62.000 Kilometern habe ich auch sie verkauft, um wieder Platz für eine neue zu schaffen.

2015

Jetzt mal was ganz anderes. Da ich nicht noch eine weitere K1300R fahren möchte, habe ich mich für eine KTM 1290 Superduke R entschieden. Am 6. März 2015 habe ich die Maschine übernommen.

Bis zum September 2016 bin ich mehr als 62.000 km damit gefahren und hatte viel Spaß damit.

2018

Die letzte KTM 1290 Superduke R hatte meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Deswegen gab es folgerichtig am 9. März 2018 den Nachfolger.

Wieder eine KTM 1290 Superduke R und wieder in meiner eigenen Farbgestaltung und voll mit Elektronik.

2021

Ich bleibe bei KTM und ich bleibe beim gleichen Modell

Wieder eine KTM 1290 Superduke R. Am 5. März 2021 ├╝bernehme ich das neue Mopped