Nürburgring und Alpen, August 2009 − Reisen − Käpt'n Tom

Nürburgring und Alpen, August 2009

Der Nürburgring ist mal wieder dran. Ein Zwei-Tages-Training auf der Nordschleife.

Ich kombiniere das mit einem Besuch in Wuppertal und einem kurzen Ausflug in die Alpen mit Wolfgang und Irmgard.

1 Tag 1

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Karte 2009_08_22

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Der Morgen in Berlin beginnt kühl, feucht und mit grauen Wolken
Ich fahre von Berlin nach Wuppertal durch Harz, Weserbergland und Rothaargebirge. Bei meiner ersten Pause sehe ich einen Ordner sitzen. Kurze Zeit später brechen Motocross-Motorräder aus dem Wald.
Ich hatte direkt neben der Strecke der Internationalen Deutschen Meisterschaften im Moto-Cross angehalten.
Im Tagesverlauf wurde das Wetter viel besser. Es schien die Sonne und es war angenehm warm.
2 Tag 2

Ich bin zu Besuch

bei Manu, Natalie und Marc
und Murphy
Dann fahre ich von Wuppertal zum Nürburgring
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Karte 2009_08_23

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Wuppertal hat eine sehr alte Schwebebahn, die bereits 1900 gebaut wurde. Sehr interessant und natürlich musste ich ein Foto machen. Die lustigste Geschichte ist die des Elefanten, der 1950 als Werbung für einen Zirkus transportiert wurde, ausbrach und in die Wupper fiel. Das Tier hat unverletzt überlebt.
Das Radioteleskop in Effelsberg war 29 Jahre lang bis 2000 das größte bewegliche solche der Welt. Die Schüssel hat 100 Meter Durchmesser. Näher bin ich mit dem Motorrad nicht rangekommen.
Nach der Ankunft am Nürburgring musste ich erst mal alles neue erforschen, was während der letzten 3 Jahre entstanden ist.
Ring Racer - die schnellste und am stärksten beschleunigende Achterbahn der Welt. Schneller als King Da Kah in Six Flags Great Adventures in New Jersey. Leider außer Betrieb. Konnte ich also nicht testen. Beim nächsten Mal vielleicht.
Auf dem Grand-Prix-Kurs findet das 1000-km-Rennen des ADAC statt
Ein Wiesmann Roadster als Safety Car
Die neue Erlebniswelt "Ring Werk". Ein weiterer Wiesmann Roadster steht in der rechten unteren Bildecke.
3 Tag 3

Training auf der Nürburgring Nordschleife

Es gibt Gruppen mit 6-8 Mitfahrern und je einem Instruktor. Eine Runde ist ca. 21 km lang.
Sammeln am Morgen
Meine Gruppe während einer Pause. Das grüne Motorrad links ist das des Instruktors.
Ja, die BMW-Werbung läuft schon. Das ist eine neue S1000RR, die man noch nicht kaufen kann.
Die Nürburg gab dem Ring den Namen. Die Burg und die Landstraße links befinden sich innerhalb des Rings.
Entspannungsübungen nach dem Mittag
Helmut Dähne hält den Rundenrekord für Motorräder (7:49,71 auf einer Honda RC30, aufgestellt 1993). Er arbeitet für Metzeler und kommt regelmäßig zu Trainings als Instruktor her.
Und hier zwei Fotos von Martin Pluskota
Ich bekomme Feedback von Jürgen
Ich bin bereit für die nächste Runde
4 Tag 4

Ich fahre 14 Runden auf dem Nürburgring. Am Vormittag ist es nass und wir fahren nicht viel und sehr langsam. Der Nachmittag war dann wieder sehr vergnüglich.

Jürgen bei der Morgenentspannung. Unser Instruktor Jürgen Fuchs ist sehr gut. Als erfolgreicher Moto-GP-Fahrer weiss er, wovon er spricht und kann es sehr gut vermitteln.
Entspannungsübungen
Professor Doktor Hans Eberspächer leitet die Übungen
Wir lauschen dem Instruktor
Und hier ein paar Fotos von Martin Pluskota
Gruppenfoto (das sind allerdings gleich zwei Gruppen. Wir waren gemeinsam beim Sektionstraining)
Tom folgt Instruktor Jürgen
Tom in einer Kurvenkombination
Tom und Wolfgang hinter unserem Instruktor
Hier noch ein paar Fotos von mir
Schwund ist überall
Nach dem Training laden Wolfgang und ich die Motorräder auf und fahren nach Schwabmünchen
Der Lademeister hat seine Arbeit getan
5 Tag 5

Wolfgang, Irmgard und ich fahren in die Alpen. Unser Ziel ist Bormio

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Karte 2009_08_26

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Neuschwanstein liegt auf dem Weg
Erste Pause Hantenjoch
Kleines Spielzeug gegen großes Spielzeug. Die Buell ist mindestens 20 Zentimeter kürzer.
Vor der Piller Höhe beginnt es zu regnen und wir müssen Regensachen anziehen
Piller Höhe im Regen
Der Pass der Pässe. Darauf habe ich mich sehr gefreut und es auch sehr genossen. Das Stilfser Joch
Eindrücke von der Nordrampe
Eindrücke von der Südrampe
6 Tag 6

Wir fahren von Bormio nach Sterzing.

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Karte 2009_08_27

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Der Gavia-Pass ist der Höhepunkt des Tages. Er gehört zu meinen drei Alpen-Lieblingspässen (Nummer 1 ist Stilfser Joch, Nummer 2 ist Timmelsjoch, Nummer 3 ist Gavia). Unglaublich schöne Aussichten wohin man schaut.
Wir haben an diesem Tag einige Pässe bewältigt. Zuerst ging es über den Gavia. Dann Richtung Osten über Tonale, Mendelpass und Karerpass in die Dolomiten. Dort ging es über Fedaia, Santa Lucia, Giau, Falzarego und Valparola. Richtung Nordwesten sind wir dann noch über Würz- und Kofeljoch gefahren.
Gavia
Tom, Wolfgang und Irmgard auf der Passhöhe
Wolfgang beim Abstieg auf der Südrampe
Pause
Am Anfang der Südrampe
Lago di Fedaia
Unerwartet begegnet uns eine riesige Schafherde. In der Gegenrichtung war wohl einige Zeit kein Verkehr möglich.
Aussicht nahe Santa Lucia in den Dolomiten
Passo di Giau.
7 Tag 7

Fahrt von Sterzing zurück nach Schwabmünchen

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Karte 2009_08_28

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Der letzte Tag der Alpentour und wir nehmen mit dem Timmelsjoch Nummer 3 meiner drei Lieblingsalpenpässe unter die Räder.
Es geht über Jaufenpass, Timmelsjoch, Hantenjoch
Wolfgang und Irmgard erreichen den Jaufenpass
Aussicht vom Jaufenpass
Timmelsjoch - ein prächtiger Pass zwischen Italien und Österreich
Wie kommt man zu diesem Haus und wie wurde es zunächst mal gebaut?
Blick zurück nach Italien
Österreichische Seite
Plansee
Letzter Halt. Wolfgang hatte uns ein Alpenpanorama versprochen. Leider war die Luft so dunstig, dass absolut nichts von den Alpen zu sehen war.
8 Tag 8

Ein Reifenwechsel war angesagt und ich musste zunächst zu Schönwetter in Schwabmünchen. Danach haben wir die Reifen auf einer kleinen 300-km-Tour nach Südwesten eingefahren

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Karte 2009_08_29

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Reifenwechsel bei Schönwetter

Wolfgang überwacht den Fortschritt
Hinterrad raus
Die Tour danach bringt uns zu einem kleinen aber sehr vollem Laden, der Käse aus der Region verkauft. Wolfgang brauchte welchen und so durfte er eine halbe Stunde anstehen.
9 Tag 9

Nach hause.

Der längste Abschnitt meiner Reise ist zugleich der letzte. Ich fahre 690 Kilometer von Schwabmünchen nach Berlin. Das Wetter ist schön, aber für Ende August schon etwas kühl.

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Karte 2009_08_30

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Gerade in Thüringen angekommen