Alpen August 2004
28.08.-05.09.2004

Und nochmal Alpen. Nach der Juli-Tour mit Doris, Stephan und Frank, ging es diesmal mit Max, Möni und Andreas nach Kärnten an den Pressegger See.
An den neun Tagen (zwei davon waren tourenlos) bin ich 3092 Kilometer gefahren und habe 31 Passfahrten absolviert. Absoluter Spitzenreiter ist die Windische Höhe, die ich fünf mal befahren durfte.

Hier wieder mein Reisetagebuch - ergänzt um Bilder von Andreas



1. Tag

Anreise über die Autobahn von Berlin bis Regensburg, dann durch Bayern über schnelle Landstraßen nach Landshut, Traunstein und dann rein in die Berge.
Insgesamt 960 km, davon 500 Autobahn. Das konnte ich in insgesamt 12,5 Stunden bewätigen. Früh um sieben bin ich los und abends halb acht war ich am See und bereit für ein Bad.
Folgende Passfahrten waren dabei:

Erste Berge:

Aussicht aus der Ferienwohnung über den Presseger See.


2. Tag

Der Tag diente der Erholung nach der anstrengenden Anreise. Wegen des schönen Wetters wurde es ein sehr angenehmer Badetag am anlageneigenen Badestrand.

Max und Tom unterwegs mit dem Krokodil



Badegäste

Möni, Max und das Krokodil

Max bläst das Schlauchboot auf

Käpt'n Tom und erster Steuermann Max auf großer Fahrt


3. Tag

Zeit für eine Ausfahrt mit Andreas. Das Wetter war schön und so sollte es gleich an die Krönung der Tour gehen. Der Großglockner stand auf dem Programm.
291 km

Tom an der Franz-Joseph-Hähe mit Gletscherblick

Tom auf der Edelweissspitze

Blick von der Edelweissspitze nach Zell am See

Blick von der Edelweissspitze zur Südrampe

Abends gab es einen kleinen Spaziergang entlang des Pressegger Sees.
Max, Möni und ich

Abendstimmung - da hatte Andreas einen guten Riecher für das Motiv.


4. Tag

Ein Regentag. Es hat ganz ordentlich geschifft. Wir haben die Prospekte gewälzt und eine Modelleisenbahnausstellung in Faak am See gefunden. Dorthin sind wir dann gefahren. Max hat sich dort lange vergügt, um auf der Heinfahrt zu fragen, was wir denn jetzt für ihn zu machen gedenken, nachdem er uns in die Ausstellung begleitet hätte.
Faak stand übrigens ganz im Zeichen des grössten europäischen Harley-Treffens, das am Folgetag beginnen sollte. Überall auf den Strassen haben wir Harley-Fahrer durch den Regen fahren sehen. Muss für die ganz schön deprimierend gewesen sein.

Max und die Modelleisenbahnen



Tom darf am Abend abtrocknen.


5. Tag

Es ist zwar noch etwas trübe, aber der Regen ist weg und Andreas und ich dürfen eine kleine Runde durch Slowenien und Italien fahren. Am Naßfeldpass treffen wir Möni und den Wicht, um ein Kinder-Abenteuerland zu besuchen. Das finden wir aber nicht. Andreas und ich fahren daraufhin noch eine kleine weitere Schleife. Insgesamt wird die Tour so erstaunlich lang.
358 km

Andreas am Vrsic-Sattel (Südrampe)

Der Mangart.
Die Mangart-Stichstrasse war mir gänzlich unbekannt. Die Aussicht muss toll sein. Leider fuhren wir fast die gesamte Zeit im Nebel. Nur oben waren wir knapp über den Wolken. Unten gibt es 300 m Schotter wegen eines Erdrutsches. Ein guter Harley-Filter. Oben sind nochmal ca. 500 m Schotter. Aber auch mit unseren Maschinen war das kein Problem.

Blick vom Plöckenpass (Südrampe)

Anschließend sind wir den Passo del Cason di Lanza gefahren. Dort entstanden keine Bilder, weil wir uns zeitlich etwas verschätzt hatten und sich die ganze Sache etwas zog. Mal abgesehen von der Sucherei in Paularo (die einzige Richtung Süden im Kartenmaterial vorhandene Straße war gesperrt, weitere Detaildaten fehlten), war der Pass eher was für Enduro-Fahrer. Extrem enge, löchrige Straßen, längere Strecken Sand oder Schotter. Nicht das Revier für unsere Maschinen.
Die Landschaft war aber sehr sehenswert.


6. Tag

Möni will auch endlich mal aufs Mopped und so kommt es zur Nockalm-Runde
188 km

Das Wetter ist wieder prächtig und so finden sich Harleys wohin man auch schaut. Hier an der Schiestelscharte (2024 m).

Möni beäugt das Geschehen skeptisch

Tolle Aussicht und beste Straßenverhältnisse auf der Nockalmstraße

Weitere Harleys auf der Eisentalhöhe (2042 m)

Unterdessen aalt sich Wicht Max am Strand in der Sonne


7. Tag

Jetzt wieder Andreas. Es ein kleiner Ausflug zu zwei Mautstrassen - der Goldeck-Panoramastraße und der Maltatal-Hochalmstrasse geplant.
253 km

Unglaubliche Aussicht von der Goldeck-Panoramastraße. Die fünf Euro Maut sind jeden Cent wert.





Tom genießt die Aussicht

Andreas prüft weitere Fotomotive

Aussicht vom Gipfelpunkt der Maltatal-Hochalmstraße



Andreas fotografiert wieder

Wasserfall unterhalb der Mautstation

Und auf dem Heimweg schnell noch was eingekauft.

Unterdessen war Möni mit Max am anderen Seeufer und kam nach unserer Rückkehr wieder über den See gerudert.


8. Tag

Es geht heimwärts. Allerdings diesmal in zwei Etappen. Damit kann ich noch ein wenig mehr Berge genießen
649 km Am Morgen ist es noch trübe und die Berge liegen in den Wolken. Hier eine Bergsicht bei der Windischen Höhe.

Auf dem Sölkpaß war das Wetter dann schon recht ordentlich.
Südrampe Sölkpaß



Nordrampe Sölkpaß. Hier geht es unglaublich steil bergab und entsprechend ist die Aussicht.

Am Abend kehre ich im mehrfach besuchten und allseits bewährten Hotel Schönblickein und genieße den letzten Abend der Tour.


9. Tag

Nur noch heim.
380 km